Marc Marc "Märcschter"
guitar | vocals

1850 erblickte in der Nähe von Santa Fé in den Vereinigten Staaten ein Junge namens Marc Bächler als Sohn eines Baumes und Tochter einer Fussnote das Licht der Welt.

Bereits früh erkannte Bächler seine Begeisterung für Kühe und Milchkontingente. Nach einer ausserordentlich erfolglosen Karriere als Oel-Multi, verschlug es Bächler 1890 nach Washington, wo er für die Grüne Partei als Präsidentschaftskanditat an den Start ging. Wegen erheblichen Wahlbetrugs wurde der hoffnungsvolle Jungpolitiker allerdings um dieses schöne Amt gebracht.

Die nächsten 20 Jahre verbrachte Bächler damit, sein Golfhandicap zu verbessern. Doch auch diese hoffnungsvolle Karriere musste an den Nagel gehängt werden, da Bächler langsam am Golfarm zu leiden begann.

1920 hörte Bächler von grossen Oelvorkommen im Kanton Bern in der Schweiz, genauer gesagt im Aaretal. Bächler besann sich auf seine erste Karriere und versuchte sein Glück im Kanton Bern. Dort angekommen stellte sich seine Informationen als mehr als nur falsch, ja geradezu fatal heraus. Auf dem Feld, das Bächler pachtete, floss nur heisses Käse-Fondue, dieses allerdings in Ströhmen. Um über ebendiese Ströme zu gelangen, benutzte Bächler zwei lange dünne Bretter und erfand damit den Schweizer Nationalsport, das Jodeln. Aus Dank für diese Errungenschaft, wurde Bächler 1930 von Gesamtbundesrat empfangen und mit dem Heldenorden mit drei Sternchen ausgezeichnet.

Zudem wurde ihm gestattet etwas weiteres zu erfinden. Bächler entschied sich für die Gitarre. Eigentlich wollte er seine Erfindung Lärmklampfe nennen, da Bächler lieber laut als gut spielte. Dies wurde allerdings vom König von Mallorca abgelehnt. In jeder Zeit war es übrigens üblich, dass der Regent der Sonneninsel bei Namensgebungen ein wichtiges Wörtchen mitzureden hatte. Die Erfindung der Gitarre fiel Bächler übrigens ziemlich leicht. Von einem Kollegen hatte er noch einen alten Bass in der Kammer stehen und auf den zog der Tausendsassa einfach drei weitere Schnüre auf (genau, zu jener Zeit hatten Gitarren noch sieben Seiten.) Nachdem Bächler jahrelang durch diverse Ländlercliquen tingelte entdeckte er 1960 seine grosse Leidenschaft, die Country-Musik. Sie erinnerte Bächler an seine Heimat in Texas. Leider interessierten sich in seiner Wahlheimat nur dicke Schokoladenesser für diese Musikrichtung, was Bächler zu einem erneuten Karrierewechsel bewog.

Die nächsten 20 Jahre verbrachte Bächler damit Schweden auf der Landkarte zu finden. Das Projekt musst 1980 wegen zu starkem Wind abgebrochen werden und Bächler konzentrierte sich nun voll und ganz auf die Besiedlung des Mondes. Nachdem er allerdings 1995 bemerken musste, das die Athmosphäre auf dem Mond nicht eben rosig war, gab Bächler seinen grossen Lebenstraum auf, nahm den Kampfnamen Märcster an und schloss sich einer Ska Band an. Ska ist übrigens das gleiche wie Counry, nur anders. Am Gitarrenspiel änderte sich hingegen nichts. Meine Biografie wurde von Johnny Cash selig an dreizehn Schreibmaschinen verfasst und von David Hasselhoff gegengelesen.